Jugendpolitischer Sprecher Daniel Rau im aktuellen „stern“, Cannabis-Social-Clubs in Bad Salzuflen

Die aktuelle Heft-Ausgabe (27.11.2014) des Magazins „stern“ thematisiert in großen Umfang die aktuelle Debatte um Cannabis-Freigabe. In einem Umfang von 14 Seiten äußern sich zahlreiche Experten zum Thema, dabei rückt Cannabis als Medizin immer stärker in den Fokus.
Der als „härteste Jugendrichter“ bekannte Alexander Müller oder auch der Vorsitzende des Deutschen Hanfverbandes Georg Wurth plädieren dabei für einen entkriminalisierten und regulierten Markt. Auf der Gegenseite steht unter anderem die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler mit einer deutlichen Abneigung gegenüber einer generellen Freigabe. Frau Mortler betont im Artikel, dass „wir in unserer Gesellschaft auch Verbote“ brauchen, anscheinend eine Aussage die repräsentativ für die Einstellung der derzeitigen „GroKo“ steht. „Leider vergessen unsere verantwortlichen Politiker dabei, dass der Schwarzmarkt keine Kontrolle und keinen Jugendschutz zu bieten hat“, so Daniel Rau jugendpolitischer Sprecher der Piraten Bad Salzuflen.

Cannabis-Social-Clubs in Bad Salzuflen, der „stern“ berichtet

Anfang des Jahres hat Daniel Rau mit seinem „Cannabis-Antrag“ in Bad Salzuflen bundesweit für Aufsehen gesorgt. Auf einer halben Seite berichtet der „stern“ nochmals über die inzwischen abgelehnte Petition und titelt „Den Konsum in geordnete Bahnen lenken“.
Ziel der mittlerweile gescheiterten Petition war es, ein Modellprojekt für einen Cannabis-Social-Club in Bad Salzuflen einzurichten – eine kontrollierte und geschlossene Erzeuger- und Verbrauchergenossenschaft. Dieses Konzept besteht bereits mit großem Erfolg in Spanien, Belgien und den Niederlanden. Doch auch im Nachhinein bekräftigt Daniel, dass „Cannabis Social Clubs ein immenses Potential haben, um ein Modellprojekt durchzuführen – und man so Objektivität und Klarheit in die Debatte bringen kann.“ Dabei dürfe der medizinische Aspekt nicht vergessen werden und verweist dabei auf die Verantwortung der Stadt Bad Salzuflen als zukunftsfähigen Gesundheitsstandort.
Seit der Kommunalwahl 2014 fordern wir Piraten den Gesundheitsstandort Bad Salzuflen mit Cannabis als Arzneimittel weiter auszubauen. Als Kurgastzentrum ermöglicht sich ein neues Therapiefeld für Krankheiten von Arthrose über Tourette-Syndrom bis hin zu modernen Krebstherapien. Wir fordern einen Cannabis-Social-Club nicht nur aus gesundheitspolitischer Sicht, auch Jugendschutz und Abbau krimineller Strukturen stehen im Mittelpunkt.

Wahlprogramm der Piraten Bad Salzuflen, Modellstadt für Cannabisfreigabe/Cannabis Social Clubs:https://blog.piratenpartei-nrw.de/lippe/wahlen/bad-salzufler-programm/

Presseberichte und weitere Informationen:

Ausschuss für Soziales und Gesundheit, Stadt Bad Salzuflen: der Cannabis-Antrag und das Sitzungsprotokoll zum nachlesen: https://bad-salzuflen.ratsinfomanagement.net/tops/?__=LfyIfvCWq8SpBQj0MnzMawKWz8Up4Si2Re0GJ

Pressebericht der Lippischen Landeszeitung, „Politiker berauschen sich an Cannabis Debatte“: http://www.lz.de/lippe/bad_salzuflen/11043559_Politiker-berauschen-sich-an-Cannabis-Debatte.html

Pressebericht der LZ, Schmerzpatient aus Lippe berichtet über Hanf-Therapie: http://www.lz.de/lippe/kreis_lippe/11237145_Schmerzpatient-berichtet-ueber-Erfahrungen-mit-der-aerztlich-verordneten-Hanf-Therapie.html

DHV Hanf Spot: Medizin 

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