Expertenteam zu Gast bei PIRATEN-Fraktion

Die Themen Finanzen, Arbeitsmarkt und Flüchtlinge standen im Mittelpunkt

Bad Salzuflen. Die Stadt, so jedenfalls Kämmerer Wilfried Schlüer auf der jüngsten Klausurtagung der Ratsfraktion „DIE PIRATEN“ in den Räumen des AWB, sei „auf einem positiven Weg“, zumindest was die Finanzpolitik angehe. Schlüer verhehlte allerdings nicht, das 90 Millionen Investitionskredite und 60 Millionen Kassenkredite alle Beteiligten zwängen, auf dem Teppich zu bleiben. Gleichwohl sei Bad Salzuflen zur Zeit „privilegiert“, was die Fördermittel angehe. Deshalb sollten baldmöglichst Lösungen für Kurhaus, Kurpark, Wandelhalle und andere Objekte realisiert und ein Programm auch für Schötmar entwickelt werden. Schlüer: „Die Ortsteile dürfen nicht außen vor bleiben.“

Nach und nach mit dabei in der munteren Diskussionsrunde waren Uwe Dorn (AWB-Geschäftsführer), Thomas Jeckel (Geschäftsführer Netzwerk Lippe) und Jörg Hermann (Fachdienstleiter Bildungsförderung und Integration). Dorn ließ noch einmal zahlreiche Leistungen, die der AWB erbringt, Revue passieren, machte aber auch kein Hehl aus den Schwierigkeiten, die durch wechselnde Regelungen und Bestimmungen dem Verein eine langfristig stabile Arbeit erschwerten. Froh darüber zeigte er sich, dass es gelungen sei, den Sozialen Mittagstisch wohl über das ganze Jahr hinweg durch Spenden zu sichern.

Wie notwendig eine intensive Verzahnung der verschiedenen Einrichtungen sei, machte anschließend Thomas Jeckel deutlich, der an die Sprachkurse des AWB anschloss, aber betonte, auch das „Netzwerk Lippe“ werde in diesem Bereich (etwas berufsbezogener) mit einem sechsstelligen Betrag einsteigen. Insbesondere bei den Flüchtlingen, die derzeit zu uns strömten, seien Sprachförderung und Beratung vom ersten Tag an unabdingbar: „Hier müssen wir eine Lücke schließen“. Jeckel machte jedoch auch darauf aufmerksam, dass es in Lippe unter den Arbeitslosen mittlerweile 60 Prozent Langzeitarbeitslose geben, von denen wiederum 70 Prozent kaum noch eine Chance auf einen Arbeitsplatz hätten. „Da müssen wir verstärkt ran, müssen um jeden jungen Menschen kämpfen, jeden älteren, so gut es geht, weiter qualifizieren“, forderte der Arbeitsmarktexperte.

Und so gut auch die Zusammenarbeit etwa zwischen der Stadt Bad Salzuflen, die sich weit über das Notwendigste etwa bei den Flüchtlingen bemühe, dem AWB und den Arbeitsförderungseinrichtungen sein möge, für Jörg Herrmann reichte dies noch immer nicht aus: „Was derzeit fehlt, ist ein Übergangsmanagement“, machte er deutlich und ließ an verschiedenen Beispielen anklingen, wo im Konkreten nachgeholfen werden müsste. Bei Kaffee und Kuchen und sehr intensiven Mini-Gesprächsrunden klang die erste Klausurtagung der PIRATEN in dieser Legislaturperiode aus.

Bad Salzuflen. Ein Expertenteam von Stadt, Netzwerk Lippe und AWB war zu Gast bei der ersten Klausurtagung der Fraktion „DIE PIRATEN“ in den Räumen des AWB, wo es begrüßt wurde von Fraktionschefin Mirjam Sturmann-Püttcher und Bürgermeisterkandidat Simon Welslau. Die Moderation hatte Matthias Obenhaus übernommen.

Bad Salzuflen. Ein Expertenteam von Stadt, Netzwerk Lippe und AWB war zu Gast bei der ersten Klausurtagung der Fraktion „DIE PIRATEN“ in den Räumen des AWB, wo es begrüßt wurde von Fraktionschefin Mirjam Sturmann-Püttcher und Bürgermeisterkandidat Simon Welslau. Die Moderation hatte Matthias Obenhaus übernommen.

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