Mitbürgermeister Simon Welslau

Simon Welslau Foto 29 Jahre jung Studium Soziologie lebt in Lockhausen, schon immer

Simon Welslau
29 Jahre jung
Studium Soziologie
lebt in Lockhausen, schon immer

Verankert in Bad Salzuflen

Politisch interessiert war ich schon immer, das liegt in der Familie. So wurde mein Großvater Heinrich Welslau 1969 zum ersten Bürgermeister der Großgemeinde gewählt. Mein Vater Edmund Welslau arbeitete bis vor Kurzem als Fachbereichsleiter Jugend, Soziale Dienste, Schule und Sport bei der Stadt Bad Salzuflen. Politik war und ist bei uns schon immer ein Thema und diskutiert wird auch noch in Zukunft.

Perspektiven wechseln

Während meines Soziologie-Studiums an der Universität Bielefeld habe ich mich mit vielen Themen, die Kommunalpolitik betreffen, beschäftigt. Unter anderem, Demografie, Sozialstrukturanalyse, Bildungssystem, Jugendsoziologie, Kommunikation, Umwelt- und Technikkonflikte, Bürgerbeteiligungsverfahren. Nicht nur in der Wissenschaft ist es notwendig, immer wieder die Perspektive zu wechseln, denn gerade in der Politik ist dies sehr hilfreich und als Bürgermeister unerlässlich.

Demokratie lebt von Beteiligung

Die veralteten Parteistrukturen haben mich immer davon abgehalten, mich in der Politik zu engagieren. Als die PIRATEN im Mai 2014 zum ersten Mal zur Kommunalwahl angetreten sind, habe ich die Chance genutzt und mich als Direktkandidat zur Wahl gestellt. Ich bin überzeugt, dass derjenige, der etwas verändern will, aktiv werden und sich engagieren muss – alleine meckern oder Nichtwählen ändert nichts. Nach der Wahl wurde unsere Fraktionsbildung von Bürgermeister Dr. Hondsdorf von Anfang an verhindert. Nach über einem Jahr haben wir noch immer nicht alle Rechte, die andere Fraktionen genießen, erhalten. Zuletzt verhinderte das die Betonkoalition von CDU und SPD. Erschrocken von diesen undemokratischen Strukturen, bin ich mehr den je überzeugt: In Bad Salzuflen muss sich dringend was ändern.

Einsatz im Rathaus

Als Sachkundiger Bürger vertrete ich die Fraktion „Die PIRATEN“ im Integrationsrat, im Ausschuss für Klima und Umwelt, bin persönlicher Vertreter im Jugendhilfeausschuss und ich führe als Fraktionsvertreter die Quartalsgespräche mit der Feuerwehr Bad Salzuflen. Zusätzlich bin ich in den Ortsausschüssen Lockhausen, Biemsen/Ahmsen, Wülfer/Bexten, Werl Aspe und Wüsten vertreten.

Der Mitbürgermeister

Mitreden

Durch die immer weiter sinkende Wahlbeteiligung bekommt die Betonkoalition aus SPD und CDU zunehmend ein Legitimationsproblem. Es hat sich gezeigt, dass Alleingänge auf immer mehr Widerstand stoßen. Als Bindeglied zwischen Bürgern, Politik und Verwaltung möchte ich nicht alte Strukturen verwalten, sondern die Rahmenbedingungen setzen, damit neben den Parteien auch Bürger und Vereine sich einbringen und mitwirken können. Wir müssen uns in der Politik sowie der Verwaltung dahingehend öffnen und die Kommunikation mit den Bürgern und den Vereinen verbessern. Wir brauchen eine offene und ehrliche Informationspolitik. Die Menschen müssen auch verstehen was und warum etwas in ihrer Stadt passiert.

Mit-Bürgern

Seitdem die Piratenpartei in Stadträte und Parlamente einzieht, sprechen alle Parteien von Bürgerbeteiligung. Auch in unseren Salzufler Ausschüssen fällt diese Forderung immer häufiger. Leider bleibt es dabei nur eine Worthülle ohne Inhalt, da konkrete Maßnahmen Mangelware sind oder unzureichend umgesetzt werden. Wie die Bürgerbeteiligung zur Verkehrsführung/Innenstadt gezeigt hat, besitzt die Verwaltung nicht die nötigen Mittel um ein offenes Beteiligungsverfahren durchzuführen. Eine Möglichkeit wäre ein professioneller Partizipationsbeauftragter für die Stadt Bad Salzuflen. Da es nur gemeinsam geht, werde ich als Bürgermeister zunächst mit allen Fraktionen einen Arbeitskreis bilden, um eine Beteiligungsstrategie zu erstellen und die zentralen Fragen zu klären. Um auch Kinder und Jugendliche an politischen Entscheidungen teilhaben zu lassen, ist ein zielgruppenorientiertes Jugendforum mit kontinuierlicher Projektarbeit einzurichten.

Mitgestalten

Anfang des Jahres sorgte Bürgermeister Dr. Hondsdorf für reichlich Verunsicherung in den Ortsausschüssen. Er mahnte die Ortsausschussvorsitzenden an, die Verwaltung nicht mit Arbeitsaufträgen zu belasten. Dieser Brief sorgte nicht nur in den entsprechenden Ausschüssen für Irritationen, als Bürgermeisterkandidat und Verfechter direktdemokratischer Mittel widerspreche ich diesen ganz entschieden. Unsere Ausschüsse in den Ortsteilen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Kommunalpolitik. Es sind die einzigen Gremien, die für alle Bürger ortsnah zu erreichen sind, wo Bürger Fragen stellen können und mitreden dürfen. Als Bürgermeister werde ich mich dafür einsetzen, den Ortsausschüssen mehr Mitspracherecht einzuräumen. Die Ortsteile müssen die Möglichkeit haben, ein Votum an die entsprechenden Fachausschüsse abzugeben und gegebenenfalls dort vorzutragen.

Bad Salzuflen 2.0

Wachstum

Der Internetausbau gilt als Standortfaktor Nr.1. Noch vor der Gewerbesteuer, Strompreisen oder der Verkehrsanbindung. Wenn wir als Wirtschaftsstandort attraktiv sein wollen, ist ein schnelles Netz zwingend notwendig. Das betrifft nicht nur die Gewerbegebiete, denn immer mehr Menschen arbeiten von zu Hause aus und sind auf eine schnelle Verbindung angewiesen. In Zukunft wird die Digitalisierung der Arbeit die Regel sein und dafür müssen wir uns vorbereiten.

Zukunft W-LAN

Internet ist heute das zentrale Informations- und Kommunikationsmedium unserer Zeit. Zuletzt wurde immer wieder das Thema W-LAN in der Innenstadt diskutiert. Wo die Betonkoalition aus SPD und CDU noch extrem kostenintensive und datenschutzbedenkliche Modelle bevorzugt, sind wir PIRATEN einen Schritt weiter und unterstützen das offene Bürgernetzwerk der Freifunk-Initiative. Als Bürgermeister unterstütze ich die Freifunk-Initiative und setze mich dafür ein, alle städtischen Gebäude für die Nutzung freizugeben.

Gläsernes Rathaus

Im Sinne einer offenen Verwaltung ist das Ratsinformationssystem in seiner Benutzerfreundlichkeit zu verbessern, sodass Bürger und Ratsmitglieder schnell finden was sie suchen. Damit die Kommunikation zwischen Bürgern und Politikern schnell und unbürokratisch funktioniert, muss das Ratsinformationssystem mit einer Kommunikationsplattform verzahnt sein. Um nachvollziehbar das politische Meinungsbild im Stadtrat wiederzugeben, sollen alle nicht-geheimen Abstimmungen namentlich und nach Parteizugehörigkeit hinter jeden Antrag dokumentiert werden.

Bürgerorientierte Verwaltung

Die Verwaltung soll sich als Hilfesteller und Dienstleister verstehen und direkte Ansprechpartner zur Verfügung stellen, um Koordination und Vernetzung von bürgerschaftlichem Engagement zu unterstützen. Anträge und Formulare müssen für die Bürger auf der Webseite der Stadt bereitgestellt werden. Damit die Bürger schnell und unkompliziert ihre Ideen, Beschwerden und Anregungen einbringen können, ist ein ständiges Anliegenmanagement einzurichten. Unterstützend sollen regelmäßige Bürgerbefragungen stattfinden.

Webseite: http://www.mitbürgermeister.de

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