Nachnutzungskonzept Britensiedlung

Die Verhandlungen zum Ankauf der Britensiedlung werden auf Grundlage eines verbindlichen Nachnutzungskonzeptes geführt welches den aktuellen Status der Siedlung auf Jahre festschreibt. Außer der Einrichtung eines Spielplatzes und eines Jugendtreffs sind kaum städtebauliche Planungen zu erkennen. Der viel beschworene soziale Wohnungsbau beschränkt sich auf ein bescheidenes Plätzchen mit einer Handvoll Wohnungen. Ansonsten dient diese Siedlung hauptsächlich der günstigen Unterbringung von Menschen mit Fluchthintergrund.

Dieses Nachnutzungskonzept bietet keinerlei Verbesserungen zur aktuellen Situation, daher lehnen wir den Ankauf der Siedlung ab. Sowohl sozialpolitisch als auch städteplanerisch hatten wir uns von dem geplanten Kauf der Siedlung mehr erhofft. Jedoch können wir in der städtischen Verwaltungsführung nicht den Willen und die Kompetenzen erkennen dieses Wohngebiet nach jahrelangen Verhandlungen noch positiv weiterzuentwickeln. Zudem haben wir immer wieder zu jederzeit betont, dass Integration nur gelingen kann, wenn wir die Menschen mit Fluchthintergrund dezentral in den Ortsteilen unterbringen und integrieren.

Britensiedlung

Städtisches Nachnutzungskonzept